Couverture du Message du Graal 1931

Guten Tag und willkommen auf der Website: «Je témoigne!»

Diese Webseite entstand im Jahr 2000, nachdem uns die Existenz einer zweiten Gralsbotschaft bekannt wurde.

Vorher waren wir 18 Jahre lang Mitglieder der Gralsstiftung Kanada in Lac-Simon, Provinz Quebec, Kanada, ein Ableger der internationalen Gralsbewegung mit Sitz in Vomperberg, in Österreich, einer Organisation, aus der wir ausgetreten sind, und die wir seither „Kirche vom Vomperberg“ nennen.

Nach dem Auftauchen der originalen Gralsbotschaft, der Großen Ausgabe 1931 der Gralsbotschaft, Im Lichte der Wahrheit, haben wir schnell erkannt, dass die starke Veränderung des Werkes Abdruschins, das in drei Bänden von der internationalen Gralsbewegung publiziert wird, nicht auf den Autor zurückgeht, sondern vielmehr eine Entscheidung der Verantwortlichen der internationalen Gralsbewegung während der 1940 er Jahre war.

Der aufgedeckte Betrug (Download)

Das E-Book « Der aufgedeckte Betrug », welches für alle vollständig (auf französisch) in seinem ganzen Umfang über diese Website zugänglich ist, und das Sie sich im Menü Bücherkauf (Achat des livres) kostenlos herunterladen können, ist Ausdruck einer absoluten, geistigen Empörung. Es ist ein Buch des Kampfes. Es ist der Bericht über das, was mit der originalen Gralsbotschaft nach dem Tod seines Autors Abdruschin geschehen ist.

In zwei Monaten ganztägiger Arbeit sind wir in das Labyrinth der Personen dieser Epoche und das der widersprüchlichen Zeugenaussagen eingetaucht, um das Wahre vom Falschen zum Thema einer zweiten Gralsbotschaft, die Abdruschin vor seinem Tode hätte vorbereitet haben sollen, und die die Kirche vom Vomperberg und die Stiftung Gralsbotschaft die „überarbeitete Version“ nennen, trennen zu können. Und nun haben wir Klarheit erreicht. Letztendlich können wir den anschuldigenden Beweis der Fälschung, der in der Tat der größte Betrug der ganzen Menschheitsgeschichte darstellt, in dem heiligen Wort, dem originalen Werk, selbst finden. Es gibt keine zwei Wahrheiten. Das ist unmöglich. Es gibt nur eine Wahrheit. Der Sohn des „Heiligen Geistes“, Abdruschin, hat sich nicht selbst verleugnet. Wenn er tatsächlich eine zweite Gralsbotschaft verfasst hätte, wäre die Folge, dass er sich nicht nur selbst, sondern auch seine Mission und seinen Vater verleugnet hätte.

Beispielhaft folgen einige Argumente, die zeigen, dass das Licht niemals zwei Gottesbotschaften auf die Erde gesendet hat:

1. „Dann werden sie den Reichtum meiner Botschaft schon erkennen, an der kein Wort verändert wird, →sondern es ist und bleibt so, wie es jetzt von mir gegeben ist.←“ (ABDRUSCHIN, Nachklänge 1, Vortrag 56 (NK1,56) Und wenn die Menschheit fragt...). Die Passage zwischen den Pfeilen steht in der direkt nach Vortragsentstehung publizierten Vervielfältigung Nr. 58 und wurde dann in das Buch Nachklänge I, das 1934 von Abdruschin in seinem Verlag Der Ruf herausgegeben wurde, als Vortrag Nr. 56 aufgenommen. In dem Buch Ermahnungen von der internationalen Gralsbewegung und der Stiftung Gralsbotschaft wurde diese Passage zwischen den Pfeilen gestrichen und der Vortrag in Mißtrauen umbenannt.

2. Auch wenn der Vortrag Ich sende euch NK 1,58 im Jahr 1934 in den Nachklängen I herausgegeben wurde und sich das Versagen der Berufenen 1936 ergab, hatte dieses Versagen keinen Einfluss auf das, was der Herr am 22. Oktober 1939, also 3 Jahre nach dem bedauernswerten Fall der Berufenen, geschrieben hat. Abdruschin erklärte nämlich vor der Gestapo, dass nicht das Geringste an seinem Wort geändert wurde: „An diesen meinen Worten ist nun nicht das Geringste geändert worden. Sie sind heute noch genau so zu lesen wie von Anfang an ... So, wie sie jetzt noch sind, waren sie von Anfang an. ...Es ist von meiner Seite nichts anderes geschehen oder verändert worden, sondern alles ist so geblieben, Wort für Wort. Und diese Worte sind meine unveränderte, volle Überzeugung...“ Wie hätte in den folgenden Monaten der Sohn Gottes, Abdruschin, seine Worte, die seine unveränderte und volle Überzeugung waren, verändern können?

3. NK I,58: „Es ist im Aufbau meiner Botschaft das Geheimnis der Allweisheit mit verbunden, die die Menschengeister und auch deren Fähigkeiten besser kennt als wie Ihr Menschen es vermögt. Und dieser Weisheit müßt Ihr Euch auf alle Fälle fügen, sonst erreicht Ihr nie, was Ihr erstrebt!

Ich übergebe Euch die Botschaft nicht, damit Ihr nun nach Eurem Gutdünken damit verfahren könnt bei ihrer Weitergabe an die Menschen, sondern ich bedinge, daß sie unverrückbar bleiben muß in allem, was sie birgt und wie sie ist! Wer nur den kleinsten Sinn, das kleinste Wort verändern will, wenn auch im besten Wollen, macht sich schuldig!

Es ist Heiliges Gotteswort, an das der Mensch nicht rühren darf, um es vielleicht bequemer für sich herzurichten, oder auch zum leichteren Verstehenkönnen träger Menschengeister!“

Dieser Vortrag Ich sende euch, aus den Nachklängen I,58, ist in der sogenannten „überarbeiteten“ Version der Gralsbotschaft, die ab 1949/51 von der Internationalen Gralsbewegung und der Stiftung Gralsbotschaft herausgegeben wurde, vollständig gestrichen worden.

4. NK 2,13: „ Ihr habt es aber diesmal leichter; denn ich spreche nicht nur zu Euch, sondern ich schreibe alles nieder, damit nie mehr die Entstellung des Heiligen Wortes so verheerend kommen kann, wie es mit dem Hauptsächlichsten geschah, was Jesus damals sagte.“ Diese Stelle im Vortrag Die geistigen Ebenen IV (NK 2,13) in den Nachklängen 2, ist in der sogenannten „überarbeiteten“ Version der Gralsbotschaft, die ab 1949/51 von der Internationalen Gralsbewegung und der Stiftung Gralsbotschaft herausgegeben wurde, vollständig gestrichen worden.

Was aber wahr ist: Abdruschin hat niemals das Wort seines Vaters verfälscht, da er der Sohn des Heiligen Geistes war, der inkarnierte Wille von Parzival, also ein Teil Gottvaters selbst! Gott verleugnet sich nicht selbst! Es ist der ZWEIFEL an dem göttlich wesenlosen Ursprung von Abdruschin (der Baalvirus) und in der Folge der Zweifel an Abdruschins Mission, der bewirkte, dass das originale lebendige Gotteswort durch seine ihm Nahestehenden verfälscht und danach ab 1949/51 publiziert werden konnte. Die folgende Aufzählung zeigt das Resultat im Vergleich zum originalen Wortlaut der Gralsbotschaft 1931 mit den Nachklängen:

A. Vierzehn (14) Vorträge und das Schlusswort wurden gestrichen.

B. Mehr als fünfhundert 500 Passagen (Linien, Abschnitte, ganze Seiten) wurden gestrichen.

C. Die Reihenfolge der Vorträge wurde vollständig auseinandergerissen. Von dieser Vermischung ausgehend wurden von der Edition Maria Bernhardt 4 Bücher zusammengestellt: Gralsbotschaft, Band 1-2-3 und das Buch Ermahnungen.

D. Das Siegel des Herrn, das seinen göttlich wesenlosen Ursprung zeigt, wurde beseitigt und erschien nicht mehr auf dem Umschlag der Gralsbotschaft , die von der Kirche vom Vomperberg verfälscht wurde (das Auge Gottes, umrahmt von dem Titel der Gralsbotschaft Im Lichte der Wahrheit, und dem A im schlangenförmigen O in der Iris).

Demzufolge hat Abdruschin der Menschheit keine zwei Gralsbotschaften hinterlassen, eine erste, die von seinem Verlag Der Ruf ab 1923 nicht nur bis zu seinem Erdentod im Jahr 1941, sondern bis zum Jahr 1949 herausgegeben wurde, und eine zweite Gralsbotschaft, die (entgegen seinen früheren Weisungen) in großem Umfang ab 1949 durch den Verlag Maria Bernhardt verbreitet worden ist.

Abdruschin wusste ganz genau, dass eine solche Kehrtwendung, die Bekenner seiner Botschaft in der Zeit des Gerichts in die größtmögliche Verwirrung gestürzt hätte und einen neuen „Religionskrieg“, einen weiteren ideologischen Krieg, wie es derer viele auf dieser Erde seit zweitausend Jahren gibt, und der auch zur Zeit wütet, ausgelöst hätte.

Nicht nur Jürgen Spricks Sekte (Stiftung Gralsbotschaft) bekämpft die Sekte von Siegfried Holzäpfel alias Siegfried Bernhardt (Internationale Gralsbewegung) und umgekehrt, nicht nur diese zwei Sekten machen sich gegenwärtig (noch im April 2011) den afrikanischen Kontinent streitig, sondern diese zwei sektiererischen Kirchen bekämpfen zusammen die, die wir die „Gerechten“ nennen, das heißt die, die sich einzeln zur großen Ausgabe 1931 der Gralsbotschaft bekennen, ohne sich einer irdischen Organisation zu unterwerfen. Denn die Gerechten sind frei.

Nachdem uns der Betrug mit der veränderten und verfälschten Gralsbotschaft klar geworden ist, haben wir uns gesagt : „Ist nicht schon oft in der Menschheitsgeschichte eine Botschaft aus dem Licht gefälscht worden! Nicht schon wieder!“ Blind durch unser unbedingtes Vertrauen auf „Berufene“ der Kirche vom Vomperberg, waren wir überzeugt, dass wir die unverfälschte, volle und ganze Wahrheit gefunden hatten, und dass alle diese Berufenen im Namen von Abdruschin handelten, weil sie von Ihm „berufen“ waren. Dies war aber alles nicht der Fall. Um sich klar zu werden, ob der echte Wahrheitssucher der Kirche vom Vomperberg angehören soll oder nicht, muss er einen Erkenntnisprozess durch sich selbst und für sich selbst erbringen.

Mit der Schrift Der aufgedeckte Betrug wird eine Bewusstwerdung ausgelöst, die jetzt nicht mehr weiter aufgeschoben oder ignoriert werden kann. Im Licht der vier oben angeführten Argumente wäre die Behauptung, Abdruschin hat eine zweite Gottesbotschaft geschrieben, eine Anklage des Sohnes (Gottes) als Lügner. Und das ist nur die Spitze des Eisberges.

Das Wissen um die Aufdeckung dieses Betrugs ist für alle Völker auf der Erde von allergrößter Wichtigkeit. Damit sie das originale Wort vor jeglicher Veränderung bewahren können, wird es nötig sein, diese Schrift auch in andere Sprachen zu übersetzen: englisch, portugiesisch, tschechisch, spanisch, italienisch, in soviel Sprachen eben wie möglich; lasst uns einen Aufruf an denjenigen richten, der eine solche Arbeit für sein Volk tun könnte.

Mit freundlichen Grüßen,
Hugo St-Hilaire
9. November 2009.